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München macht Werbung für Olympia-Bewerbung

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Auf dem Marienplatz hat das Bündnis PRO Olympia ein riesiges Banner entrollt. Die Stadt will dem Sportbund zeigen, dass sie bereit für die Spiele ist.

Am Mittwoch wurde es auf dem Marienplatz in München (Bayern) laut und bunt. Das Bündnis PRO Olympia wollte noch einmal Aufmerksamkeit erregen, bevor es im September zur Entscheidung geht. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dominik Krause und Wirtschaftsreferent Dr. Christian Scharpf starteten die Unterstützer einen Countdown.

Die Aktion war genau auf den Tag geplant: Es war 54 Jahre her, dass die Olympischen Spiele 1972 in München eröffnet wurden. Zuerst startete das Münchner Kindl den Countdown an einem drei Meter hohen Riesen-Dackel von München Tourismus. Dann wurde eine historische Fanfare gespielt und ein riesiges Banner entrollt. Das Tuch war zwanzig Meter lang und zehn Meter breit. Darauf stand der Slogan: „Für Deutschlands echte Olympia-Chance“.

Die Verantwortlichen aus der Wirtschaft und Politik betonen, dass die Spiele ein riesiger Motor für die Stadt wären. Es ginge nicht nur um den Sport, sondern auch um neue Straßen, besseren Verkehr und mehr Wohnraum. Man wolle zeigen, dass München und Bayern ein solches Mammut-Event stemmen können. Das Konzept setze auf Nachhaltigkeit und kurze Wege, da viele Wettkampfstätten direkt im Zentrum liegen sollen.

Jetzt läuft die Zeit. Am 26. September entscheidet die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Baden-Baden, welche Region Deutschland im internationalen Rennen vertreten darf. Die Münchner hoffen, dass ihr Konzept überzeugt, um die Spiele tatsächlich ins Land zu holen.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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