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München lehnt Pop-up-Wohnungen für Azubis ab

Die Stadt will keine temporären Wohncontainer auf städtischen Flächen bauen. Zwei konkrete Vorschläge für neue Unterkünfte wurden abgelehnt.

In München (Bayern) wird es für Auszubildende nicht so schnell einfacher, eine Wohnung zu finden. Die Stadtverwaltung hat einen Antrag der CSU und der Freien Wähler abgelehnt. Die Politiker wollten, dass auf unbebauten städtischen Grundstücken sogenannte Pop-up-Dorms entstehen. Das sind flexible, schnelle Wohnlösungen für junge Menschen, die in der Stadt eine Ausbildung machen.

Zwei Flächen standen konkret im Gespräch. Die erste Fläche liegt in der Lotte-Branz-Straße. Hier gibt es jedoch große Probleme: Der Bebauungsplan sieht für dieses Gebiet nur Gewerbe vor, kein Wohnen. Außerdem gehören Teile der Fläche gar nicht der Stadt. Zudem stehen dort Bäume und es verlaufen Gleise über das Grundstück. Das macht die Fläche für Wohncontainer zu klein und ungeeignet.

Der zweite Vorschlag betraf einen Parkplatz in der Studentenstadt. Dieser wird aktuell als Park+Ride-Parkplatz genutzt. Die Stadt erklärt, dass ein Teil des Geländes zu nah an der Autobahn liegt, weshalb dort kaum gebaut werden darf. Zudem gehört der Parkplatz den Stadtwerken München (SWM). Diese planen dort eventuell eine Geothermieanlage. Da noch nicht feststeht, was die Stadtwerke langfristig mit dem Boden machen, ist eine Zwischennutzung für Wohnungen nicht möglich.

Die Stadtbaurätin Elisabeth Merk machte deutlich, dass die Angelegenheit damit erledigt sei. Damit bleibt der akute Wohnraummangel für junge Leute in der Landeshauptstadt vorerst bestehen. Weitere Pläne für schnelle Wohnlösungen liegen derzeit nicht vor.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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