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München: Keine Einbahnstraßen für Laimer Nebenstraßen

In Laim sollen die Riegerhofstraße sowie die Wimpfenerstraße, der Freiburger Platz und die Tuttlingerstraße zu Einbahnstraßen werden. Die Stadt lehnt dies jedoch ab.

Stadträtin Alexandra Gaßmann (CSU mit FREIE WÄHLER) hatte die Stadtverwaltung gebeten, in Laim (München) neue Einbahnstraßen einzurichten. Betroffen sein sollten die Riegerhofstraße sowie die Strecke über die Wimpfenerstraße, den Freiburger Platz bis zur Tuttlingerstraße. Grund für den Antrag war offenbar das Problem mit Autos, die auf den Gehwegen parken.

Mobilitätsreferent Georg Dunkel antwortete nun schriftlich auf die Forderung. Die Stadt will keine Einbahnstraßen anordnen. Die Straßen seien zu schmal, als dass dadurch mehr Parkplätze entstehen würden. Zudem würde eine Einbahnstraßen-Regelung für die Anwohner nur unnötige Umwege bedeuten.

Das Referat betont, dass das Parken auf Gehwegen laut Straßenverkehrsordnung verboten ist. Autofahrer müssten den rechten Seitenstreifen oder Fahrbahnrand nutzen. In den betroffenen Tempo-30-Zonen sei es normal, dass man sich im Gegenverkehr ausweicht und die Fahrgasse gemeinsam nutzt. Einbahnstraßen dürften zudem nur eingerichtet werden, wenn eine echte Gefahrenlage besteht. Das sei hier nicht der Fall.

Statt punktueller Sperrungen plant die Stadt nun ein größeres Konzept. Das Mobilitätsreferat arbeitet derzeit an einem Vorschlag für den Stadtrat, wie das Parken auf Gehwegen im gesamten Stadtgebiet systematisch neu geordnet werden kann. Die Straßen in Laim sollen in diese Planung mit einfließen.

Ob und wann der Stadtrat über die neue Regelung zum Gehwegparken entscheidet, ist derzeit noch nicht bekannt.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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