München: Gelbe Fußspuren leiten Besucher in die City
In München (Bayern) gibt es am Hauptbahnhof eine Neuerung für alle, die sich in der Stadt nicht auskennen. Das Baureferat hat in dieser Woche begonnen, auffällige gelbe Fußspuren auf die Gehwege zu malen. Diese sollen Ortsfremden helfen, trotz der vielen Baustellen und geänderten Wege rund um den Bahnhof schnell in die Innenstadt zu finden.
Es gibt zwei Hauptrouten mit dem Zusatz „City“. Wer am nördlichen Ausgang des Bahnhofs rauskommt, wird über die Arnulf- und Schützenstraße zum Stachus geleitet. Wer den südlichen Ausgang nutzt, folgt den Spuren über die Bayerstraße, ebenfalls in Richtung Stachus. Außerdem ist eine weitere Route vom südlichen Ausgang in Richtung Goethestraße geplant.
Das leuchtende Gelb wurde bewusst gewählt. Ein städtischer Beraterkreis für barrierefreies Bauen hat die Farbe abgesegnet, damit die Zeichen auch für Menschen mit Sehbehinderung gut erkennbar sind.
Die Aktion ist Teil eines größeren Plans der sogenannten Taskforce Bahnhofsviertel. In dieser Gruppe arbeiten die Stadt, die Polizei, die Deutsche Bahn und Anwohner zusammen, um das Viertel sauberer und sicherer zu machen. Zwischen der Bayerstraße und der Landwehrstraße gilt deshalb bereits Tempo 20.
Weitere Änderungen folgen noch in diesem Jahr, vor allem in der Goethestraße. Dort soll mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer entstehen. Die Stadt plant dort neue Lieferzonen, mehr Fahrradständer und mobile Bäume. Zudem soll es mehr Platz für Schanigärten und Freischankflächen geben, damit die Straße attraktiver wird.
Quelle: München – zur Originalmeldung