München: Gas-Hauptleitung auf Baustelle durchtrennt
Am Donnerstagmorgen kam es in München (Bayern) auf einer Baustelle in der Hans-Thonauer-Straße zu einem gefährlichen Zwischenfall. Bauarbeiter führten dort Abrissarbeiten an einem Gebäude durch. Dabei passierte ein Fehler: Sie durchtrennten eine Gas-Hauptleitung, die direkt am Gebäude verlief.
Als die Feuerwehr an der Baustelle ankam, roch es bereits deutlich nach Gas. Als die Retter näher an das Haus herantraten, konnten sie das austretende Gas sogar hören. Die Arbeiter hatten die Baustelle zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen und geräumt.
Weil die Situation gefährlich war, sperrten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Polizei den Bereich großflächig ab. Teile der Zschokkestraße in Richtung stadtauswärts wurden gesperrt. Auch der Tramverkehr war betroffen und musste teilweise eingestellt werden.
Mehrere Trupps der Feuerwehr und Leute von der Gaswache der Stadtwerke München suchten dann das Gebiet ab. Sie führten Messungen auf der gesamten Baustelle durch. Auch in den angrenzenden Wohnhäusern und auf der Zschokkestraße wurde geprüft, ob sich das Gas bereits ausgebreitet hatte.
Nachdem die Gefahrenzone gesichert war, setzten die Feuerwehrleute Hochleistungslüfter ein. Damit wurde der betroffene Teil des Gebäudes belüftet. Etwas mehr als eine Stunde später waren die Arbeiten beendet. Die Gaswache gab den Bereich schließlich wieder frei, nachdem alles fregemessen worden war.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.