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München: Feuerwehr rettet Fische aus ausgetrocknetem Weiher

Eine heftige Hitzewelle ließ einen Karpfenweiher in Langwied fast komplett verschwinden. Die Feuerwehr pumpte am Montagabend Wasser aus dem nahen See, um die Tiere zu retten.

In München (Bayern) hat die anhaltende Hitze für Probleme in der Natur gesorgt. In der Kreuzkapellenstraße im Stadtteil Langwied war ein Karpfenweiher fast vollständig ausgetrocknet. Das Wasser war so weit zurückgegangen, dass die Fische nur noch in einer kleinen Pfütze schwammen. Auch die Enten hatten ein Problem: Ihr aufgestelltes Haus stand mittlerweile so hoch, dass sie nicht mehr hineinkamen.

Anwohner bemerkten die Not der Tiere und meldeten sich direkt beim Kommandanten der Feuerwehr-Abteilung Langwied-Lochhausen. Damit die Rettungsaktion den Verkehr zur Langwieder Seenplatte nicht behindert, planten die Verantwortlichen den Einsatz gemeinsam mit der Leitstelle für den späten Abend.

Am Montag, den 10. August, rückten die ehrenamtlichen Retter gegen 19.47 Uhr mit zwei Fahrzeugen aus. Die Feuerwehrleute bauten eine Saugleitung am Langwieder See auf, um dort frisches Wasser zu holen. Von dort aus verlegten sie eine etwa 160 Meter lange Schlauchleitung bis zum Weiher. Da die Leitung über die Kreuzkapellenstraße führte, bauten die Einsatzkräfte Schlauchbrücken, damit Autos weiterhin fahren konnten.

Etwa eine Stunde lang pumpten die Retter mit einem Wasserwerfer in den Weiher. Erst als der Wasserstand wieder den normalen Pegel erreichte, beendeten sie die Arbeit. Durch den Einsatz konnten die Fische gerettet werden und auch die Enten gelangten wieder in ihr Haus.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Feuerwehr München – zur Originalmeldung

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