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München: Bushaltestelle Schäufeleinstraße bleibt an altem Ort

Die Stadt hat einen Plan zur Verlegung einer Haltestelle abgelehnt. Die Busse sollen nicht in die Parallelfahrbahn der Landsberger Straße ziehen.

In München (Bayern) gibt es Pläne für den Umbau der Bushaltestelle „Schäufeleinstraße“. Eine Stadträtin der CSU hatte vorgeschlagen, die Haltestelle in Richtung Süden zu verlegen. Sie sollte eigentlich in den Zubringer der Landsberger Straße ziehen.

Doch die Stadt und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) sagen nun Nein. Die Experten haben die Idee geprüft und abgelehnt. Der Grund sind vor allem die Zeitverluste. In der Parallelfahrbahn gilt Tempo 30, während auf der Hauptfahrbahn bis zu 60 km/h gefahren werden darf. Allein dadurch würde jede Busfahrt auf dem kurzen Stück von 460 Metern etwa 30 Sekunden länger dauern.

Zudem gibt es in der Nebenstraße oft Hindernisse. Parkende Autos, Lieferwagen oder Müllwagen, die die Tonnen leeren, würden den Bus aufhalten. Auch Radfahrer könnten das Tempo drosseln. Ein weiteres Problem ist die Ampel an der Einmündung zur Friedenheimer Straße. Dort sind die Grünphasen zu kurz, was den Busverkehr weiter ausbremsen würde. Außerdem würden Parkplätze verloren gehen, wenn die Haltestelle dort gebaut würde.

Die Stadt geht davon aus, dass es an der aktuellen Stelle in der Friedenheimer Straße keine großen Staus gibt. Es hält dort etwa alle zehn Minuten nur ein Bus in Richtung Süden. Die Behörden entscheiden deshalb: Ein zügiger Busverkehr ist wichtiger als die Sorge vor kurzen Rückstaus bei privaten Einfahrten.

Die Haltestelle bleibt somit an ihrem jetzigen Platz. Damit ist die Angelegenheit für die Stadtverwaltung abgeschlossen.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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