München: Autobahnanschluss in Freiham bleibt vorerst gesperrt
In München (Bayern) gibt es Streit um eine Straßenverbindung. Mehrere Stadtratsmitglieder der CSU und der Freien Wähler hatten beantragt, den Autobahnanschluss von der Aubinger Allee zur A99 in Freiham sofort für alle Autofahrer freizugeben. Sie wollen damit ein mögliches Verkehrschaos verhindern.
Der Mobilitätsreferent Georg Dunkel hat diesem Wunsch nun jedoch eine Absage erteilt. Die Straße ist zwar vorhanden, aber sie ist derzeit nur als provisorische Baustraße gedacht. Das bedeutet, dass sie nicht sicher genug für den normalen Verkehr ist. Es fehlt zum Beispiel an einer richtigen Beleuchtung und es gibt hohe Böschungen am Rand. Zudem ist die Fahrbahn durch den Baustellenverkehr oft stark verschmutzt.
Aktuell dürfen nur Fahrzeuge von Baustellen und landwirtschaftliche Maschinen die Strecke nutzen. Ein wichtiger Grund für die weitere Sperrung ist zudem eine aktuelle Baustelle: Seit Mai 2026 baut das Baureferat den Anschluss an der Aubinger Allee um. Das ist nötig, weil die Straße wegen der Arbeiten an einem U-Bahn-Bauwerk verlegt werden muss.
Die Stadt erklärt, dass die Verbindung erst wirklich gebraucht wird, wenn der zweite Bauabschnitt in Freiham fertig ist. Erst dann sollen die Verkehrsströme über diesen Zubringer abgewickelt werden.
Ob die Straße früher geöffnet wird, bleibt offen. Die Stadt verspricht, die Freigabe erneut zu prüfen, sobald die Arbeiten an der Kreuzung Aubinger Allee abgeschlossen sind. Vorher müssen sich das Baureferat und die Autobahn GmbH jedoch noch abstimmen.
Quelle: München – zur Originalmeldung