Mönchengladbach: Polizei und NEW helfen Rollatornutzern
Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster oder Treppen sind im Alltag oft große Hindernisse. Besonders das Einsteigen in den Bus ist für Menschen mit Rollatoren schwierig. Deshalb gibt es am Freitag, den 18. September, in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) wieder den Rollatortag. Die Veranstaltung findet von 10 bis 13 Uhr auf der Hindenburgstraße vor dem MINTO statt.
Das Ganze ist Teil der Europäischen Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September läuft. Veranstalter ist die NEW. Zuerst gibt es einen technischen Check für die Geräte. Experten prüfen, ob die Bremsen noch funktionieren und ob der Rollator richtig eingestellt ist. Wer Hilfe braucht, kann sich an dieser Station beraten lassen.
Danach geht es zum praktischen Training. An der Haltestelle „Am Minto“ stehen zwei Linienbusse bereit. Hier können die Nutzer in Ruhe üben, wie sie am besten ein- und aussteigen oder wie sie mit dem Gerät sicher aufstehen und sich hinsetzen. Zusätzlich gibt es einen Parcours. Dort wird trainiert, wie man Bordsteinkanten überwindet, über verschiedene Untergründe fährt und sicher durch Kurven steuert.
Auch die Polizei Mönchengladbach ist dabei. Die Beamten geben Tipps für die dunkle Jahreszeit und zeigen, wo man Reflektoren am Rollator befestigen kann, um besser gesehen zu werden. Außerdem berät die Kriminalprävention der Polizei darüber, wie man sich vor Taschendieben oder Raub schützt.
Neben dem Training gibt es noch kostenlose Hörtests und einen sogenannten „Markt der Möglichkeiten“. Dort können sich die Teilnehmer über verschiedene Hilfsangebote informieren. Die Teilnahme an dem Tag ist kostenlos und man muss sich nicht vorher anmelden.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.