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Drei Tankstellen-Raubüberfälle in Mönchengladbach und Niederkrüchten

Innerhalb weniger Stunden wurden drei Tankstellen überfallen. Die Täter bedrohten Mitarbeiter mit Messern und Pfefferspray.

Am Sonntag, den 9. August, gab es in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) und Niederkrüchten eine Serie von Raubüberfällen. Insgesamt drei Tankstellen wurden innerhalb kurzer Zeit zum Ziel der Täter.

Alles begann gegen 3.45 Uhr in Mönchengladbach-Güdderath. Dort wurde ein Autohof am Marie-Bernays-Ring überfallen.

Fast zehn Stunden später, gegen 13 Uhr, passierte es erneut. Ein Mann kam zu Fuß aus Richtung Zoppenbroicher Straße und betrat die Tankstelle an der Friedensstraße in Mönchengladbach. Er trug schwarze Kleidung, war etwa 1,85 Meter groß und schlank. Mit einem Messer und Pfefferspray bedrohte er das Personal und verlangte das Geld aus der Kasse. Er stahl einen dreistelligen Betrag und floh maskiert über die Friedensstraße in Richtung Römerstraße.

Nur 45 Minuten später, gegen 13.45 Uhr, wurde eine Tankstelle an der Erkelenzer Straße in Niederkrüchten überfallen. Ein maskierter Täter in dunkler Kleidung bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und raubte ebenfalls einen dreistelligen Geldbetrag. Ein Zeuge, der gerade in den Laden kam, wurde dabei mit Pfefferspray angegriffen und verletzte sich.

Vor dem Gebäude wartete bereits ein Komplize auf einem schwarzen Motorroller. Der Rauber stieg schnell auf und beide flüchteten gemeinsam in Richtung Meerbeck.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob die drei Taten zusammenhängen. Die Beamten suchen Zeugen. Wer am Sonntagmorgen oder Mittag einen schwarzen Motorroller an den Tatorten oder auf den Fluchtwegen gesehen hat, soll sich melden. Auch Hinweise zu den Menschen sind wichtig.

Wer etwas weiß, kann die Polizei Mönchengladbach unter 02161-290 oder das Kriminalkommissariat 2 in Dülken unter 02162/377-0 anrufen.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Mönchengladbach – zur Originalmeldung

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