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Mönchberg gewinnt Bayerischen Jugend-Dialektpreis

Copyright und Urheber siehe Mönchberg

Kinder aus dem örtlichen Jugendtreff haben ein besonderes Brettspiel entwickelt. Dafür wurden sie nun in München mit einem Preis ausgezeichnet.

In Mönchberg (Landkreis Miltenberg, Bayern) haben sich zehn bis zwölf Jahre alte Kinder aus dem Jugendtreff zusammengeschlossen. In ihrer Arbeitsgruppe „So babbele mir“ wollten sie herausfinden, wie man im Ort früher und heute spricht. Dabei half ihnen die 90-jährige Lucia Heider. Die Seniorin erzählte den Kindern Geschichten aus alten Zeiten und brachte ihnen typische Wörter und Redewendungen aus Mönchberg bei.

Aus diesem Wissen bastelten die Kinder ein eigenes Brettspiel. Das Spiel soll den heimischen Dialekt auf spielerische Weise vermitteln und erzählt Geschichten über Lieblingsorte in Mönchberg. Die Gruppe steigerte sich dabei richtig in das Thema hinein: Sie erstellten ein eigenes Vokabelheft für den Dialekt und backten sogar den typischen „Roahmbloatz“-Kuchen. Die Spielfiguren für das Brettspiel entwarfen sie selbst und druckten sie mit einem 3-D-Drucker aus.

Die Arbeit zahlte sich aus. Am 28. Juli 2026 fand in München die Preisverleihung für den Bayerischen Jugend-Dialektpreis 2026 statt. Die AG „So babbele mir“ wurde mit diesem Preis geehrt. Bei dem Termin waren auch Bürgermeister Bernd Wetzel und der stellvertretende Landrat Ralf Reichwein dabei.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker lobte die Kinder in seiner Rede. Er fand es beeindruckend, wie genau die Gruppe gearbeitet hatte. Vor allem, dass das Projekt zwei Generationen – die Kinder und die 90-jährige Lucia Heider – miteinander verbunden hat, würdigte der Minister.

Quelle: Mönchberg – zur Originalmeldung

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