Mölln feiert Wiedereröffnung der Hauptstraße
In Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) ist ein riesiges Bauprojekt zu Ende gegangen. Am 15. August 2026 wurde die Hauptstraße nach mehr als drei Jahren Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben. Die Stadt hatte die Straße komplett saniert. Dabei wurden nicht nur die Straßenbeläge erneuert, sondern auch die Kanäle, Versorgungsleitungen und ein neues Fernwärmenetz verlegt. Die Straße ist nun barrierearm gestaltet.
Die Stadt feierte die Eröffnung wie ein Volksfest. Es war extrem viel los in der Innenstadt, und die Stimmung war gut. Livemusik und Aktionen der Geschäfte machten die Straße zur Flaniermeile. Vormittags sorgte die Trommelgruppe Sambalegria rund um den Markt und die Hauptstraße für Stimmung.
Besonders wichtig war den Verantwortlichen der Dank an die Ladenbesitzer, die die lange Bauzeit überstehen mussten. Bürgermeister Ingo Schäper und Bürgervorsteherin Katharina Fiedermann besuchten die Geschäfte persönlich. Sie überreichten den Gewerbetreibenden Rosen und Dankeskarten.
Beim offiziellen Festakt war auch Innenministerin Magdalena Finke aus der Landeshauptstadt dabei. Bürgermeister Schäper dankte allen Beteiligten, von den Anwohnern über die Baufirmen bis hin zu den Rettungskräften. Ein emotionaler Moment war die Ehrung von Jürgen Landau, dessen Geschäftshaus 2025 abgerissen werden musste, da es kurz vor dem Einsturz stand. Auch an den verstorbenen Bauausschussvorsitzenden Uwe Schlegel wurde erinnert. Seine Witwe, Ute Schlegel, schnitt gemeinsam mit der Ministerin und den Stadtspitzen das rote Band durch.
Ein besonderer Moment folgte direkt nach der Zeremonie: In einem Oldtimer aus dem Jahr 1965 fuhren der Bürgermeister und die Bürgervorsteherin als erste Autos durch die neue Straße. Die Fahrt ging bis zum ZOB und wieder zurück. Ermöglicht wurde das durch die MIKA GmbH aus Mölln.
Seit dem 15. August fließt der Verkehr wieder bis zum ZOB. Ab dem 17. August fährt auch der öffentliche Nahverkehr teilweise wieder durch die Hauptstraße. An anderen Stellen in der Stadt, etwa beim Bauhof oder in der Bergstraße, wird allerdings noch gearbeitet.
Quelle: Mölln – zur Originalmeldung