Minden und Porta Westfalica: Tempo-Raser und Handy-Nutzer erwischt
Am Mittwoch hielten die Beamten der Polizei in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen) und Minden die Verkehrsteilnehmer genau im Blick. Dabei ging es vor allem darum, wie sich die Leute im Straßenverkehr benehmen. Die Polizei kontrollierte nicht nur Autos, sondern auch E-Scooter- und Pedelec-Fahrer.
Insgesamt stellten die Polizisten 18 Verstöße fest, die mit einem Verwarnungsgeld erledigt wurden. In sechs Fällen war die Sache ernster, hier wurden Anzeigen geschrieben. Drei Menschen hatten während der Fahrt ihr Handy benutzt, zwei andere hielten sich nicht an die Regeln an Fußgängerüberwegen.
Einige Situationen waren besonders auffällig: Am Klausenwall in Minden musste eine Person ein Verwarnungsgeld zahlen, weil sie jemanden auf ihrem Fahrrad mitgenommen hatte. In der Kaiserstraße wurde ein E-Scooter-Fahrer erwischt, der in der falschen Richtung fuhr.
Auch die Geschwindigkeitskontrollen lieferten viele Treffer. Auf der Bückeburger Straße in Porta Westfalica und am Weserauentunnel wurden 16 Fahrer geblitzt. Ein 21-jähriger Mann auf einer KTM-Maschine raste in Kleinenbremen mit 111 km/h durch die Stadt, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt waren. Der junge Fahrer hat seinen Führerschein erst seit einem Jahr und ist noch in der Probezeit. Nach Abzug der Toleranz drohen ihm nun ein Bußgeld über 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot für zwei Monate.
Ein weiterer Fahrer fiel den Beamten negativ auf. Er steuerte einen Transporter und wurde am Weserauentunnel mit 102 km/h gemessen, erlaubt waren dort 80 km/h. Auch für ihn gibt es nun ein Bußgeld.
Ob und inwieweit sich die betroffenen Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Die Ermittlungen dauern an.