Millionen für das Kreiskrankenhaus Emmendingen
Am vergangenen Freitag gab es im Kreiskrankenhaus Emmendingen (Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg) einen Grund zum Feiern. Sozialminister Oliver Hildenbrand überreichte dort einen symbolischen Scheck über 4,5 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Krankenhausbauprogramm des Landes für das Jahr 2026.
Mit dieser Summe wird jetzt die Planung für das sogenannte „Maßnahmenpaket 3“ bezahlt. Das bedeutet konkret: Bevor gebaut wird, müssen die Experten die Grundlagen ermitteln, Entwürfe zeichnen und die Genehmigungen einholen. Die Förderung deckt genau diese ersten vier Phasen der Planung ab.
Was genau geplant ist, ist bereits bekannt: Das alte Bettenhaus soll modernisiert werden. Die bisherigen Drei-Bett-Zimmer verschwinden. Stattdessen soll es moderne Ein- und Zwei-Bett-Zimmer geben, die jeweils ihr eigenes Bad haben. Das soll nicht nur den Patienten mehr Privatsphäre bieten, sondern auch dem Personal die Arbeit erleichtern.
Zusätzlich bekommt das Krankenhaus eine neue Endoskopie-Abteilung mit drei Sälen und zwei neue Operationssäle für ambulante Eingriffe. Auch die Gebäudehülle wird angepackt: Die Fassade soll komplett renoviert und energetisch saniert werden. Außerdem wird der Brandschutz verbessert.
Das Krankenhaus baut damit auf Erfolgen auf. Zuvor entstanden bereits fünf neue OP-Säle und ein neuer Haupteingang. Aktuell stehen eine moderne Notaufnahme und eine Intermediate-Care-Station kurz vor der Fertigstellung.
Wie viel Geld das Land insgesamt für die eigentliche Umsetzung des Projekts bereitstellt, wird in einem späteren Verfahren entschieden. Bisher ist nur die Planungsrate gesichert.