Millionen für das Bautzener Allende-Viertel
In Bautzen (Sachsen) soll das Allende-Viertel attraktiver werden. Staatsministerin Regina Kraushaar hat am 6. August 2026 den Förderbescheid an Oberbürgermeister Karsten Vogt übergeben. Das Viertel im Osten der Stadt, das vor allem durch große Wohnblöcke geprägt ist, wird in das Programm »Sozialer Zusammenhalt« aufgenommen.
Insgesamt stehen für die Maßnahmen bis zum Jahr 2040 knapp 10 Millionen Euro zur Verfügung. Für das Jahr 2026 sind erst einmal 3,12 Millionen Euro bewilligt. Das Geld soll dazu genutzt werden, das Leben im Viertel für alle Generationen angenehmer zu machen.
Es gibt eine ganze Liste an geplanten Arbeiten: Die Allende-Oberschule und ihre Außenanlagen sollen energetisch saniert werden. Auch das Hochhauscafé wird renoviert, um wieder mehr Leben in die Bude zu bringen. Der sogenannte Allende-Treff soll in ein Quartierszentrum und einen Gesundheitsstandort umgebaut werden. Außerdem werden Spielplätze schöner gestaltet, Parkflächen neu geordnet und die Wege im Viertel verbessert, damit man sich besser bewegen kann.
Ein wichtiger Punkt ist zudem der Klimaschutz. Die Stadt will mehr Flächen entsiegeln und für mehr Schatten sorgen. Mit einem sogenannten Schwammstadtkonzept soll Regenwasser in Zukunft besser gespeichert und genutzt werden, statt einfach nur abzufließen.
Bautzen ist nicht allein. Insgesamt elf Kommunen in Sachsen erhalten im Jahr 2026 Unterstützung aus diesem Programm, insgesamt fließen 15 Millionen Euro in verschiedene Projekte. Neben Bautzen profitieren auch Orte wie Beilrode, Bernsdorf, Jahnsdorf/Erz., Leipzig, Lossatel, Oschatz, Torgau, Weißwasser, Wilthen und Wurzen von den Geldern. Die Finanzhilfen stehen den Städten in sieben Etappen bis 2032 zur Verfügung.