Millionen-Förderung für Technik-Labore in der Region Süderelbe
In der Zukunftsregion Süderelbe (mit dem Landkreis Harburg als Leadpartner, Niedersachsen) gibt es bald neue Möglichkeiten für junge Talente. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt „süderelbe.efficient - Open Lab und Protospace“ mit rund einer Million Euro. Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter hat den Förderbescheid am Mittwoch überreicht.
Das Ganze soll direkt am Wasserstoffinnovationzentrum H2AM passieren. Das Zentrum liegt in der Nachbarschaft zum Forschungszentrum CFK NORD. Dort bekommen Schülerinnen und Schüler professionelle Räume. Sie können dort praxisnah erleben, wie die Wasserstoffwirtschaft, Brennstoffzellen und der CFK-Leichtbau funktionieren.
Das Geld fließt vor allem in die Technik. Es gibt 3D-Drucker, Werkzeuge für die Labor- und Werkstattbereiche und es werden vier neue Projektstellen geschaffen. Das Vorhaben ist in zwei Teile gegliedert: Im „Open Lab“ arbeiten die Jugendlichen unter Anleitung an Werkbänken mit Robotik und digitalen Anwendungen. Im „Protospace“ können sie dann über längere Zeit eigene Projekte verfolgen und Versuchsvorhaben Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Ziel ist es, dass die Jugendlichen spannende Berufsperspektiven direkt in ihrer Heimatregion finden. So soll das Know-how in der Gegend bleiben und der Fachkräftenachwuchs gestärkt werden. Die Zukunftsregion Süderelbe besteht aus den Landkreisen Harburg, Stade und Lüneburg sowie der Hansestadt Lüneburg und der Süderelbe AG. Insgesamt stehen dieser Region bis 2029 sechs Millionen Euro aus EU-Fördermitteln für Innovationen zur Verfügung.