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Mehr Hilfe nach schweren Unfällen im Landkreis Harburg

Die psychosoziale Notfallversorgung soll in Niedersachsen gesetzlich abgesichert werden. Der Landkreistag begrüßt den Plan, damit Betroffene und Retter besser unterstützt werden.

Nach schweren Unglücken oder Katastrophen sind oft nicht nur die körperlichen Verletzungen das Problem. Viele Menschen und auch die Einsatzkräfte leiden danach massiv unter den psychischen Folgen. Damit hier schnell und verlässlich geholfen wird, soll die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) in Niedersachsen künftig auf einer gesetzlichen Grundlage stehen.

Der Niedersächsische Landkreistag unterstützt diesen Schritt ausdrücklich. Joachim Schwind, der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, betont, dass gerade das ehrenamtliche Engagement in diesem Bereich gestärkt werden muss. Die Hilfe soll landesweit verlässlicher werden, damit niemand mit seinen Erlebnissen allein gelassen wird.

Ein wichtiger Punkt bei diesem neuen Gesetz ist das Geld. Bisher gab es oft Streit darum, wer die Kosten für neue Aufgaben übernimmt. Jetzt ist vorgesehen, dass die zusätzlichen Kosten finanziert werden. Das ist ein wichtiges Signal für die Kommunen im Landkreis Harburg (Niedersachsen) und anderen Regionen: Wer neue Aufgaben verteilt, muss auch für die Bezahlung sorgen.

Trotz dieses Fortschritts sieht der Landkreistag noch weiteren Handlungsbedarf. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der gesamte Katastrophen- und Bevölkerungsschutz stabiler werden muss. Nur so können sich die Menschen auch in extremen Lagen auf die Hilfe vor Ort verlassen.

Quelle: Landkreis Harburg – zur Originalmeldung

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