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Millionen-Förderung für die Wasserversorgung in Prath und Umgebung

Copyright und Urheber siehe Prath

Die Verbandsgemeindewerke Loreley erhalten vom Land Rheinland-Pfalz über 7 Millionen Euro. Das Geld fließt in die Wasserstrategie 2040, um die Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern.

In Zeiten von Hitze und Trockenheit wird deutlich, wie wichtig eine stabile Wasserversorgung ist. Deshalb investieren die Verbandsgemeindewerke Loreley (Sitz in St. Goarshausen, Rheinland-Pfalz) massiv in ihre Infrastruktur. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt dieses Vorhaben nun mit mehr als 7,4 Millionen Euro in Form von Zuschüssen und Darlehen.

Ein großer Teil des Geldes fließt in das Projekt rund um den Hochbehälter Spitzenstein. Hier wird ein neuer Behälter gebaut, wofür aktuell weitere 188.600 Euro bewilligt wurden. Letztes Jahr waren bereits 655.700 Euro zugesagt worden. Damit das System funktioniert, müssen auch die Leitungen erneuert werden. Für die Steigleitung gibt es 2.420.900 Euro, wobei knapp zwei Millionen Euro ein Zuschuss und etwa 487.500 Euro ein Darlehen sind.

Auch die Verbindungen zu anderen Orten werden ausgebaut. Für die Fallleitung zum Hochbehälter Dachsenhausen fließen 1.780.400 Euro, während die Leitung zum Hochbehälter Dahlheim mit einem Darlehen von 452.300 Euro und einem Zuschuss von 1.793.600 Euro gefördert wird. Zudem gibt es 126.000 Euro für das Verbundkonzept zum Pumpwerk Lahnhöll.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Anschluss des Hochbehälters Bergweg an den Spitzenstein. Dafür stehen insgesamt 565.900 Euro bereit. Das ermöglicht es, auch Braubach an das System anzubinden. Die Umsetzung erfolgt über den Ausbau „Rosenacker“ mit einer neuen Wasserleitung.

Neben diesen Projekten gibt es weitere Baustellen: Eine neue Wassertransportleitung von der Quelle Ellig nach Osterspai wird mit 143.300 Euro unterstützt. Außerdem soll eine Leitung zwischen dem Hochbehälter Dachsenhausen und Hinterwald entstehen. Das Abwasser aus Hinterwald soll so über Dachsenhausen an die Großkläranlage in Lahnstein geleitet werden. Hierfür gibt es einen Zuschuss von 40.500 Euro und ein Darlehen von 151.900 Euro.

Bürgermeister Mike Weiland und Werkleiter Michael Krämer betonen, dass diese Investitionen ohne die Hilfe des Landes kaum zu stemmen wären. Durch die Förderung sollen die Wassergebühren für die Bürger nicht zu stark ansteigen. Ziel der Strategie 2040 ist es, die Versorgung auch bei extremer Belastung sicherzustellen.

Quelle: Prath – zur Originalmeldung

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