Militärmanöver bei Floß: Warnung vor Sprengstoffen
Im Umland von Floß (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab, Bayern) sind aktuell Militärübungen im Gange. Bis zum 23. Juli 2026 findet eine Erkundungsübung statt. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Lindenhof, Schlattein, Waldkirch, Fahrenberg, Pirk, Neustadt/WN und Wurz.
Die Gemeinde warnt die Anwohner ausdrücklich vor Gefahren. Es könnten Sprengmittel im Gelände liegen geblieben sein. Wer etwas Verdächtiges findet, soll das Objekt auf keinen Fall berühren. Jeder Fund muss sofort der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden. Zudem wird empfohlen, sich von den Einrichtungen der Truppen fernzuhalten. Auf den Straßen ist zudem mit mehr Militärkonvois zu rechnen.
Wer durch die Manöver einen Schaden an seinem Eigentum erlitten hat, muss diesen melden. Wenn die Bundeswehr allein verantwortlich war, ist das Bauamt des Marktes Floß die richtige Anlaufstelle. Hierfür muss ein Antragsformular ausgefüllt werden. Die Gemeinde rät dazu, Fotos von den Schäden zu machen.
War eine Gaststreitkraft beteiligt, gelten andere Fristen. Der Schaden muss innerhalb eines Monats nach Ende der Übung schriftlich bei der Gemeinde gemeldet werden. Alternativ gibt es eine Frist von drei Monaten, nachdem man vom Schaden und der Truppe erfahren hat. In diesem Fall ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Nürnberg zuständig.
Weitere Informationen und Formulare sind beim Rathaus in der Rathausplatz 3 verfügbar. Die Öffnungszeiten sind täglich von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr.
Quelle: Floß – zur Originalmeldung