Mildstedt sucht dringend Wohnraum für Flüchtlinge
Im Amt Nordsee-Treene (Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein) wird es immer schwieriger, Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber zu finden. Da die Zahlen der ankommenden Menschen weiter steigen, reicht der vorhandene Platz nicht mehr aus.
Das Amt möchte die Menschen möglichst in eigenen Wohnungen unterbringen. Das ist wichtig, damit die Geflüchteten einen privaten Rückzugsort haben und besser in der neuen Umgebung ankommen können. Da die Suche nach passendem Wohnraum auf dem freien Markt jedoch schwierig ist, bittet die Verwaltung nun die Bürger um Unterstützung.
Wer eine Wohnung oder ein Haus vermieten kann und bereit ist, diesen Wohnraum zeitweise für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, soll sich melden.
Für Anfragen stehen im Schulweg 19 in Mildstedt drei Ansprechpartner zur Verfügung. Man kann Andrea Thomsen unter 04841/992-324, Ina Görtzen unter 04841/992-358 oder Bernd Michalski unter 04841/992-321 erreichen. Per Fax geht es an die 04841/922-255.
Zusätzlich gibt es auf der Internetseite des Kreises Nordfriesland unter www.nordfriesland.de/ukraine aktuelle Informationen und Hilfsangebote speziell für Geflüchtete aus der Ukraine.
Quelle: Mildstedt – zur Originalmeldung