Microsoft plant Rechenzentrum in Grevenbroich
Microsoft möchte seine Rechenzentren im Rheinischen Revier ausbauen und setzt dabei auf Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen). Die Firma hat bereits einen bedingten Kaufvertrag für ein entsprechendes Grundstück unterzeichnet. Damit ist der erste Schritt getan, doch der Deal ist noch an Bedingungen geknüpft. Vor allem muss die Stadt Grevenbroich erst noch einen passenden Bebauungsplan erstellen, damit das Projekt überhaupt starten kann.
Agnes Heftberger von Microsoft Deutschland betont, dass Nordrhein-Westfalen für das Unternehmen eine strategisch wichtige Region für Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz sei. Durch den neuen Standort wolle man mehr Geld in die lokale Infrastruktur und in die Menschen investieren, die in der Stadt leben und arbeiten.
Bürgermeister Klaus Krützen sieht in den Plänen ein starkes Signal für die Region. Da sich das Rheinische Revier mitten in einem großen Strukturwandel befindet, hofft er auf neue digitale Chancen und eine höhere Wertschöpfung. Er glaubt, dass das Rechenzentrum die Stadt attraktiver macht und so weitere Unternehmen anlocken könnte. Zur Ansiedlung hat der Bürgermeister bereits ein Video auf seinen Social-Media-Kanälen geteilt.
Ein wichtiger Punkt bei der Planung ist die Technik. Microsoft gibt an, dass moderne Kühlsysteme eingesetzt werden sollen. Diese arbeiten in einem geschlossenen Kreislauf, sodass kein Kühlwasser verdunstet.
Wie genau der Zeitplan aussieht und welche Fläche genau genutzt wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Stadt und das Unternehmen wollen das Projekt nun in Abstimmung miteinander weiter vorantreiben.