Grevenbroich arbeitet an barrierefreier Internetseite
Die Stadt Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) will, dass jeder ihre Internetseite grevenbroich.de problemlos nutzen kann. Das Ziel ist eine sogenannte Barrierefreiheit. Das bedeutet, dass auch Menschen mit Behinderungen alle Informationen finden sollen. Die Stadt orientiert sich dabei an gesetzlichen Vorgaben aus Nordrhein-Westfalen und der EU.
Bei einer Selbstbewertung am 22. September 2022 und einer weiteren Prüfung am 12. Juni 2024 kam heraus: Die Seite ist nur teilweise mit den Anforderungen vereinbar. Es gibt noch einige Probleme. So haben manche Knöpfe und Elemente zu wenig Kontrast, was das Lesen erschwert. Auch viele PDF-Dokumente und Formulare sind noch nicht vollständig barrierefrei. Die Stadt arbeitet daran, diese Dateien nach und nach anzupassen.
Besonders schwierig sind Karten und Stadtpläne. Diese kommen von externen Anbietern und können momentan nicht barrierefrei angeboten werden. Auch bei den Links in den Texten gibt es noch Lücken, da nicht alle Texte eindeutig beschreiben, wohin der Link führt. Die Stadt korrigiert diese Fehler Schritt für Schritt.
Um den Nutzern trotzdem zu helfen, gibt es bereits Hilfsmittel. Die Software „Eye-Able“ lässt Nutzer die Schrift vergrößern, Farben anpassen oder Texte vorlesen. Zudem nutzt die Stadt das KI-Tool „SUMM AI“, um Texte in einfache Sprache zu übersetzen. Außerdem beteiligt sich Grevenbroich an einem Projekt für einen Gebärdensprach-Avatar, um die digitale Teilhabe für gehörlose Menschen in Zukunft zu verbessern.
Wer Fehler auf der Seite findet, kann diese über das Kontaktformular oder per E-Mail an internet(at)grevenbroich.de melden. Wenn die Stadt keine Lösung findet, gibt es die Möglichkeit, sich an die Ombudsstelle für barrierefreie Informationstechnik des Landes Nordrhein-Westfalen zu wenden. Diese ist unter der Telefonnummer 0211 / 8553451 erreichbar.