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Meiningen führt neue Parkgebühren und digitale Tickets ein

Copyright und Urheber siehe Henneberg

Ab dem 15. Juni 2026 ändern sich in Meiningen die Regeln beim Parken. Es gibt neue Zonen, digitale Tickets und fast überall gilt: Bargeld wird nicht mehr akzeptiert.

In Meiningen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Thüringen) wird das Parken modernisiert. Seit dem 15. Juni 2026 gelten neue Gebühren und Regeln. Das Wichtigste für alle Autofahrer: Es gibt keine Papierscheine mehr hinter der Windschutzscheibe. Die Tickets sind ab dem 1. Juni 2026 rein digital. Man bekommt sie entweder per E-Mail oder zeigt einen QR-Code auf dem Handy vor.

Auch beim Bezahlen gibt es eine große Änderung. In fast allen Parkzonen kann man ab dem 1. Juni 2026 nicht mehr mit Münzen bezahlen. Wer kein digitales Zahlungsmittel hat, muss auf die Parkflächen in der Charlottenstraße oder den Parkplatz an der Reithalle in der Klostergasse ausweichen. Dort gibt es jeweils noch einen Automaten, der Bargeld nimmt.

Die Stadt hat verschiedene Zonen eingerichtet. In der Innenstadt (Zone I) sowie in den Zonen II, IV und V (unter anderem Lindenallee, Bahnhofsvorplatz und Parkplatz Landratsamt) muss von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr gezahlt werden. Eine Ausnahme ist Zone III am Parkplatz Volkshaus: Hier gelten die Gebühren von Montag bis Sonntag von 8 bis 22 Uhr. Wer nur kurz hält, kann optional ein Freiticket für 15 Minuten nutzen.

Für bestimmte Gruppen gibt es Sonderregeln. Anwohner in Zone I zahlen für eine Tageskarte nur einen Euro, Hotelgäste 3,50 Euro. Menschen mit einem gültigen Behindertenparkausweis parken weiterhin kostenlos. Wer ein Elektroauto lädt, muss ebenfalls nichts bezahlen, solange er eine Parkscheibe im Auto hat.

Die Stadt setzt auf Technik. In den Zonen III bis V stehen neue Automaten, in den anderen Bereichen bekommen die alten Geräte neue Touch-Displays. Wer es bequem mag, kann die Apps EasyPark, Parkster, PayByPhone oder Stadtraum nutzen. Wer das Bezahlen vergisst, muss mit einem Bußgeld rechnen, da der Vollzugsdienst die Kennzeichen kontrolliert.

Sollte ein Automat einmal kaputt sein, darf man bis zur maximalen Parkdauer dort stehen, muss dann aber eine Parkscheibe benutzen.

Quelle: Henneberg – zur Originalmeldung

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