Mehr Bio-Produkte aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck nach München
Der Landkreis Fürstenfeldbruck (Oberbayern) und die fünf westlichen Bezirke von München gehen eine neue Partnerschaft ein. Sie bilden ab sofort die Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“. Die Idee dahinter ist einfach: In München wollen immer mehr Menschen Bio-Produkte kaufen. Gleichzeitig suchen die Bio-Bauern im Umland nach stabilen Abnehmern. Die neue Kooperation soll beide Seiten zusammenbringen.
Besonders im Blick stehen dabei große Küchen, die sogenannte Außerhausverpflegung. Das bedeutet, dass Bio-Waren verstärkt in Kitas, Schulen, Betriebskantinen sowie in Gasthäusern und Biergärten landen sollen. So entstehen feste Lieferketten direkt vom Feld in die Stadt.
Das Ganze ist Teil eines größeren Plans vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Bis zum Jahr 2030 sollen in Bayern insgesamt 30 Prozent der Landwirtschaft auf Öko-Bau umgestellt werden. Die neue Modellregion hat dafür bereits die offizielle Urkunde von Staatsministerin Michaela Kaniber erhalten.
Damit das Projekt startet, haben im Landkreis Fürstenfeldbruck viele private Förderer Geld gespendet. Diese Spendengelder werden von der Bürgerstiftung für den Landkreis verwaltet. Landrat Thomas Karmasin hat sich deshalb bei den Unterstützern bedankt. Dazu gehören unter anderem die Sparkassenstiftung Fürstenfeldbruck, die Volksbank Fürstenfeldbruck sowie verschiedene lokale Betriebe wie der Biohof Keil, die Hofpfisterei Metzgerei Landfrau oder die Geschäftsführung vom Münchner Kindl Senf.
Weitere Informationen zu den Öko-Modellregionen finden Interessierte unter https://oekomodellregionen.bayern/