Bayern baut Radwege massiv aus
In Bayern soll das Radfahren im Alltag sicherer und attraktiver werden. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat nun eine Zwischenbilanz zum Bayerischen Radgesetz gezogen. Seit dem Jahr 2023 sind bereits rund 600 Kilometer neue Radwege entstanden. Das ist erst der Anfang, denn bis Ende 2030 will der Freistaat insgesamt 1.500 Kilometer neue Wege bauen.
Auch beim Parken gibt es Fortschritte. Bayernweit wurden rund 12.000 neue Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen und Haltestellen gefördert. Allein im Jahr 2025 waren es mehr als 4.000 neue Plätze.
Damit die Gemeinden die Projekte schneller umsetzen können, wurde die Beantragung von Fördergeldern vereinfacht. Seit dem Frühjahr 2026 können die Kommunen ihre Anträge digital über die Fördermanagementplattform Bayern einreichen. Für Neu- und Ausbauprojekte gibt es Zuschüsse vom Bund und vom Freistaat, die bis zu 80 Prozent der Kosten decken.
Zudem gibt es nun das sogenannte „Radverkehrsnetz Bayern“. Das ist ein Zielnetz für den Alltagsverkehr, mit dem langfristig durchgängige und sichere Verbindungen geschaffen werden sollen. Verkehrsminister Christian Bernreiter betont, dass dies wichtig für das Klima und die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden sei.
Wer wissen will, wo genau die Wege verlaufen, kann sich unter www.radlland-bayern.de/radverkehrsnetz-bayern informieren und die Kartenansicht nutzen.
Quelle: Emmering – zur Originalmeldung