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Medebach: Wasser wird vorübergehend härter

Wegen der Trockenheit müssen viele Haushalte in Medebach ihre Waschmaschinen und Kaffeemaschinen anpassen. Das Leitungswasser enthält ab sofort mehr Kalk.

In Medebach (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen) wird das Leitungswasser ab dem 10. August 2026 härter. Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit. Den Stadtwerken steht deshalb weniger Wasser aus den eigenen Brunnen und Quellen zur Verfügung. Da die Menschen gleichzeitig viel Wasser verbrauchen, müssen die Stadtwerke mehr Trinkwasser vom Wasserbeschaffungsverband Eisenberg zukaufen.

Betroffen ist die Kernstadt sowie die Ortsteile Berge, Dreislar und Medelon. Das gilt auch für die Außenbereiche und den Bungalowpark Orketal. In den anderen Ortschaften bleibt alles beim Alten, da diese vom Wasserverband Hochsauerland beliefert werden.

Die Wasserhärte steigt in den betroffenen Gebieten auf etwa 12 bis 16 °dH. Das bedeutet, das Wasser ist nun „mittel“ bis „hart“. Bisher konnten die Stadtwerke das zugekaufte Wasser so mischen, dass die Härte bei maximal 7 °dH lag. Das geht momentan nicht mehr.

Die Bewohner müssen nun in ihren Haushalten aufpassen. Wasch- und Spülmaschinen sollten an die neue Härte angepasst werden. Auch bei der Dosierung von Waschmitteln ist auf die Packungsbeilage zu achten. Da mehr Kalk im Wasser ist, können sich Kaffeemaschinen, Wasserkocher und Duschkabinen schneller zusetzen. Die Stadtwerke raten dazu, die Geräte regelmäßig zu entkalken. Gesundheitlich ist das härtere Wasser völlig unbedenklich und entspricht der Trinkwasserverordnung.

Die Versorgung ist aktuell sicher, aber die Lage ist angespannt. Die Stadtwerke bitten deshalb alle Bürger, sparsam mit dem Wasser umzugehen. Pools sollten nicht befüllt und Rasenflächen nicht gegossen werden.

Wie lange die Situation anhält, ist noch nicht klar. Es dauert so lange, bis es wieder mehr regnet und der Verbrauch sinkt. Die Stadtwerke informieren dann über ihre Webseite, soziale Medien und die Presse. Sollte sich die Lage verschlechtern, könnten weitere Maßnahmen nötig werden.

Bei Fragen ist André Grebe unter der Telefonnummer 02982/400-501 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.

Quelle: Medebach – zur Originalmeldung

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