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Arnsberg: Kunstausstellung über das Sterben in der Kirche

Copyright und Urheber siehe Arnsberg

In der Auferstehungskirche am Neumarkt zeigen drei lokale Künstler Werke zum Thema Vergänglichkeit. Die Ausstellung „MEMENTO MORI“ startet am 13. August.

In Arnsberg (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen) wird das Kirchenschiff der Auferstehungskirche am Neumarkt für kurze Zeit zu einer Galerie. Von Freitag, dem 14. August, bis Sonntag, dem 30. August, ist dort die Ausstellung „MEMENTO MORI“ zu sehen. Der Titel bedeutet übersetzt: „Bedenke, dass du sterblich bist!“. Die Idee für das Projekt entstand bereits im Jahr 2021 und wurde über die letzten Jahre weiterentwickelt.

Drei Künstler aus der Stadt haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Die Fotografin Barbara Anneser zeigt Fotomontagen von Menschen aus Arnsberg. Dazu gibt es Hefte, in denen die Gedanken der fotografierten Menschen zum Tod und Sterben festgehalten sind. Anneser hat diese Motive über fünf Jahre gesammelt.

Der Betonkünstler Arno Mester hat Masken aus Beton gefertigt, die an einer sogenannten „Himmelsleiter“ befestigt sind. Zudem gibt es einen selbst gezimmerten Sarg, in dem Todesanzeigen liegen. Besucher dürfen diese Anzeigen anschauen und bei Bekannten sogar mitnehmen. Außerdem zeigt er Urnen, die in einem Workshop nach den Regeln des Friedhofsgesetzes entworfen wurden.

Der ehemalige Landwirt Hartmut R. Schröger bringt Bilder, Skulpturen und Texte in die Kirche. Er thematisiert das Wachsen und Sterben, das er aus seiner Arbeit auf den Feldern kennt. Seine Texte sind auf Pulten in der Kirche platziert.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 13. August, um 15 Uhr statt. Danach kann man die Werke von Dienstag bis Sonntag jeweils zwischen 15 Uhr und 17 Uhr besichtigen. Montags bleibt die Ausstellung geschlossen.

Es gibt auch ein Begleitprogramm. In der Stadtbibliothek Arnsberg steht ein Regal mit Büchern zum Thema Sterben und Vergänglichkeit bereit. Zudem ist eine etwa 30-minütige Performance mit Gedichten, Lesungen und Liedern geplant. Diese findet am Sonntag, den 16. August, um 15.30 Uhr und am letzten Ausstellungstag, den 30. August, um 14 Uhr statt.

Quelle: Arnsberg – zur Originalmeldung

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