Mecklenburg-Vorpommern: Polizei verstärkt Präsenz an Schulen
In der nächsten Woche geht es für viele Kinder wieder los mit der Schule. Besonders für die Erstklässler ist der tägliche Weg ein großes Abenteuer, aber auch eine Herausforderung. Deshalb wird die Polizei in den kommenden Wochen in ganz Mecklenburg-Vorpommern, auch in Schwerin (Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern), verstärkt vor den Schulen präsent sein.
Die Beamten wollen so für mehr Sicherheit sorgen und erinnern alle Autofahrer daran, besonders aufmerksam zu sein. Wer an Schulen oder auf Schulwegen fährt, soll das Tempo anpassen und vorausschauend agieren. Vor allem beim Abbiegen, an Bushaltestellen und direkt vor den Schulgebäuden ist besondere Vorsicht geboten.
Die aktuellen Zahlen zeigen, warum diese Maßnahmen wichtig sind. Im Jahr 2025 hatten bereits 494 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren einen Unfall im Straßenverkehr. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr, als es 415 Fälle waren. Allein auf dem Weg zur Schule oder nach Hause wurden 75 Kinder bei Unfällen verletzt. Im Jahr 2024 waren es noch 60 Unfälle.
Bei den Schulwegunfällen des letzten Jahres kamen zehn Kinder schwer und 82 leicht zu Schaden. Oft waren die Kinder mit dem Rad unterwegs. Das war in 44 Fällen so, was einem Anteil von 58,7 Prozent entspricht. Weitere 21 Kinder waren zu Fuß unterwegs, als es passierte.
Innenminister Christian Pegel betont, dass Kinder Situationen im Verkehr oft noch nicht richtig einschätzen können. Deshalb müssten die Erwachsenen mehr aufpassen und den Kindern den nötigen Raum geben. Auch die Eltern sind gefragt: Sie sollen den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern üben und mögliche Gefahrenstellen besprechen, damit der Weg sicher bleibt.
Quelle: Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern – zur Originalmeldung