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Marzahn-Hellersdorf: Polizistin setzt Elektrogerät gegen Mann ein

Ein 29-Jähriger stürzte sich in der vergangenen Nacht auf Autos am Blumberger Damm. Bei der Fahrt ins Krankenhaus wurde er so aggressiv, dass die Polizei eingreifen musste.

Gegen 23:20 Uhr bemerkten Passanten in Marzahn-Hellersdorf (Berlin) einen Mann, der sich völlig aufregte. Der 29-Jährige lief immer wieder auf die Fahrbahnen des Blumberger Damms zu und steuerte direkt auf fahrende Autos zu. Passanten riefen daraufhin die Polizei und die Rettungsdienstleute.

Als die Beamten und Sanitäter eintrafen, änderte der Mann sein Verhalten nicht. Er war offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Da er sich selbst und andere in Gefahr brachte, entschieden die Einsatzkräfte, ihn in ein Krankenhaus zu bringen, damit ein Arzt ihn untersuchen konnte.

Doch der Transport verlief nicht ruhig. Schon vor der Fahrt, während des Transports und auf dem Weg vom Rettungswagen ins Gebäude wehrte sich der Mann heftig. Er spuckte auf die Helfer, schlug zu und trat um sich. Eine Polizistin drohte ihm schließlich mit dem Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts. Da der Mann nicht aufhörte, setzte sie das Gerät an seinem Arm ein.

Erst nach diesem Einsatz konnten die Beamten den Mann zum diensthabenden Psychiater bringen. Der Arzt nahm den 29-Jährigen daraufhin stationär auf. Durch den Einsatz des Elektrogeräts wurde der Mann nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Auch die Polizisten kamen ohne Verletzungen vom Einsatz davon.

Ob und inwieweit sich der Mann durch seinen Widerstand und die Angriffe strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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