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Berlin: Betrunkener Fahrer rammt Motorradfahrer in Gesundbrunnen

Ein 18-jähriger Motorradfahrer landete schwer verletzt im Krankenhaus, nachdem ihn ein Kleintransporter übersehen hatte. Der Fahrer des Ford war stark betrunken.

Es geschah gestern Nachmittag gegen 16:45 Uhr in Berlin (Bezirk Mitte). Ein 33-jähriger Mann fuhr mit einem Ford-Kleintransporter über die Brunnenstraße in Richtung Invalidenstraße. Gleichzeitig kam ihm ein 18-jähriger Motorradfahrer entgegen, der in Richtung Stralsunder Straße unterwegs war.

Als der Ford-Fahrer nach links in die Bernauer Straße abbog, übersah er den jungen Mann auf dem Motorrad. Es kam zum Zusammenstoß. Der 18-Jährige prallte zuerst gegen die Front des Transporters und wurde dann mehrere Meter weit über die Fahrbahn geschleudert. Er brach sich eine Hand und zog sich eine Platzwunde am Kinn zu. Die Retter brachten ihn mit Verdacht auf ein Polytrauma in ein Krankenhaus, wo er stationär behandelt wird. Das Motorrad war nach dem Crash komplett zerstört.

Bei der Unfallaufnahme gab der 33-jährige Fahrer zu, Alkohol getrunken zu haben. Ein Test ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Zudem stellte die Polizei fest, dass der Mann gar keinen gültigen Führerschein besitzt. Die Beamten nahmen ihn mit in Gewahrsam, wo eine richterlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Fahrzeugschlüssel des Ford wurden sichergestellt. Nachdem die Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde der Mann entlassen.

Durch den Unfall kam es an der Kreuzung Brunnenstraße und Bernauer Straße zu großem Chaos. Teilbereiche der Kreuzung mussten von 16:50 Uhr bis 19:40 Uhr gesperrt werden. Das betraf auch die Tramlinien 12 und 10 sowie die Buslinie 247 der BVG.

Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) führt nun die weiteren Ermittlungen.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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