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Marsberg schreibt Millionenplus im Haushalt 2025

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Die Stadt Marsberg hat im Jahr 2025 deutlich besser gewirtschaftet als gedacht. Trotzdem gibt es für das aktuelle Jahr schlechte Nachrichten.

Die Stadt Marsberg (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen) blickt auf ein positives Jahr 2025 zurück. Eigentlich hatte die Stadt mit einem riesigen Loch in der Kasse gerechnet. Geplant war ein Fehlbetrag von über 3,2 Millionen Euro. Am Ende sieht es jedoch ganz anders aus: Die Stadt schließt das Jahr mit einem Überschuss von 1.172.252,99 Euro ab.

Das gute Ergebnis kommt vor allem daher, dass die Stadt mehr Gewerbesteuer und Finanzerträge eingenommen hat als erwartet. Außerdem wurde bei den Ausgaben für Sach- und Dienstleistungen gespart. Das Geld soll nun komplett in die sogenannte Ausgleichsrücklage fließen. Das ist wie ein Notgroschen in der Bilanz, mit dem die Stadt künftige Schwankungen im Haushalt auffangen kann.

Auch bei den Investitionen lief es gut. Die Stadt hat über 8,1 Millionen Euro in die Substanz investiert. Damit wurde deutlich mehr Geld ausgegeben, als durch die jährlichen Abschreibungen (etwa 4,1 Millionen Euro) verloren ging. Bei den Schulden stand die Stadt zum Jahresende 2025 mit Krediten im Kernhaushalt bei knapp 1,2 Millionen Euro. Der größte Teil davon, etwas mehr als eine Million Euro, gehört zum Programm „Gute Schule 2020“.

Doch die Freude währt nicht lange, denn das Jahr 2026 bringt neue Probleme. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer brechen massiv ein. Aktuell fehlen der Stadt etwa 5,2 Millionen Euro. Weil das Geld knapp wird, hat die Stadt eine haushaltswirtschaftliche Sperre verhängt. Damit sollen unnötige Ausgaben gestoppt werden, um das Jahresergebnis 2026 nicht komplett zu ruinieren.

Der offizielle Zeitplan für den Abschluss 2025 steht bereits: Am 10. September 2026 wird der Entwurf im Rat vorgestellt. Am 24. September prüft der Rechnungsprüfungsausschuss die Zahlen. Die endgültige Feststellung ist für den 13. Oktober 2026 geplant.

Quelle: Marsberg – zur Originalmeldung

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