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Mannheim: Ordnungsamt jagt Falschparker mit E-Bikes

Seit Juni ist die Radstreife in Mannheim wieder im Einsatz. Die Beamten kontrollieren vor allem zugeparkte Radwege und Gehwege.

In Mannheim (Baden-Württemberg) sind die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes diesen Sommer wieder mit E-Bikes unterwegs. Seit Juni kontrollieren sie das Stadtgebiet, wobei sie vor allem darauf achten, wo Autos falsch stehen. Besonders im Visier stehen Fahrzeuge, die auf Geh- und Radwegen oder im Halteverbot parken.

Die Stadt will damit die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. Wenn Radwege zugeparkt sind, müssen die Fahrer auf die Straße ausweichen, was gefährlich werden kann. Das gilt besonders für Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen, die dann kaum noch Platz haben.

Die Bilanz der aktuellen Saison ist hoch: An über 60 Einsatztagen sind die Beamten rund 2.000 Kilometer gefahren. Das ist so viel, wie man etwa 450 Mal um den Innenstadtring herumfahren müsste. Dabei haben sie bereits 5.721 Verstöße festgestellt.

Die Radstreife war in fast der ganzen Stadt unterwegs. Besonders oft waren die Beamten in der Innenstadt, in der Neckarstadt-Ost und West, in der Schwetzingerstadt, der Oststadt, im Lindenhof und in Neckarau zu sehen. Mit den E-Bikes kommen sie in Ecken, die für Autos zu eng und für Fußstreifen zu weit weg sind.

Sicherheitsbürgermeister Dr. Volker Proffen begleitete die Streife am vergangenen Mittwoch durch die Neckarstadt. Er betont, dass die Beamten auf dem Rad für die Bürger viel leichter ansprechbar sind als in einem Auto. Die Menschen in der Stadt reagieren laut Stadtverwaltung positiv auf die Präsenz der Radstreife.

Insgesamt zehn Mitarbeiter können gleichzeitig die E-Bikes nutzen. Das Konzept gibt es in Mannheim bereits seit 2016. In diesem Jahr bleibt die Radstreife noch bis Oktober im Einsatz.

Quelle: Mannheim – zur Originalmeldung

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