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Mannheim macht am 11. September das Licht aus

Die Stadt nimmt an der weltweiten Aktion „Earth Night“ teil. Viele öffentliche Gebäude und Parks schalten ihre Beleuchtung ab, um gegen Lichtverschmutzung zu protestieren.

Am 11. September 2026 macht Mannheim (Baden-Württemberg) mit bei der „Earth Night“. Das ist eine weltweite Initiative, die auf das Problem der Lichtverschmutzung aufmerksam machen will. Zu viel künstliches Licht in der Nacht schadet laut den Organisatoren der Natur, der Umwelt und auch der Gesundheit von Menschen.

Die Stadt und viele Unternehmen schalten deshalb ihre Lampen aus. Spätestens ab 22 Uhr soll es in vielen Bereichen dunkel werden. Die Kunsthalle schaltet zum Beispiel die Strahler an der Fassade, den Werbeschriftzug am Haupteingang und die Beleuchtung des Kunstwerks „Kosuth“ aus. Die Reiss-Engelhorn-Museen verzichten ohnehin schon länger auf das Licht an der Zeughausfassade.

Auch an anderen Orten wird gedimmt. Im Luisenpark geht ab etwa 23:30 Uhr das Licht aus, das gilt auch für den Fernmeldeturm. Im Klärwerk der Stadtentwässerung bleiben die Lampen an den Faulbehältern und am Wärmespeicher aus. Aus Sicherheitsgründen bleibt der Rest des Geländes aber beleuchtet. Im Technischen Rathaus wird das Licht an der Pforte auf 30 Prozent gedimmt, andere Lampen gehen nur noch an, wenn ein Bewegungsmelder sie auslöst.

Die Stadt ruft nun alle Bewohner dazu auf, mitzumachen. Man kann zu Hause einfach unnötige Lampen ausschalten oder die Vorhänge zuziehen, damit man den Sternenhimmel besser sieht. Wer wissen will, wie man seine Beleuchtung umweltschonender gestaltet, findet Tipps unter www.mannheim.de/lichtverschmutzung.

Quelle: Mannheim – zur Originalmeldung

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