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Mann attackiert Fahrgäste in Regionalexpress nach Dresden

Ein 43-jähriger Mann hat in einem Zug aus Leipzig mehrere Menschen angegriffen. Er nutzte einen Regenschirm als Waffe.

Am Mittwochnachmittag gegen 16:55 Uhr kam es in einem Regionalexpress auf der Strecke aus Leipzig nach Dresden (Sachsen) zu einem heftigen Streit. Ein 43-jähriger Mann beschimpfte mehrere Fahrgäste. Aus dem Wortgefecht wurde schnell Gewalt: Der Mann griff einen anderen Passagier mit einem Regenschirm an.

Andere Mitreisende versuchten, die Situation zu beruhigen. Doch der Angreifer schlug dabei einem 24-jährigen Mann mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn. Ein weiterer Fahrgast, 25 Jahre alt, schaffte es schließlich, dem Mann den Regenschirm wegzunehmen. Als Reaktion darauf schlug der Angreifer auch ihn. Zudem bedrohte und beschimpfte er die 59-jährige Kundenbetreuerin des Zuges.

Als der Zug am Bahnhof Dresden-Neustadt hielt, versuchte der 43-Jährige zu flüchten. Dabei verletzte er sich selbst. Passanten griffen ein, hielten den Mann fest und riefen die Bundespolizei sowie die Retter.

Die Sanitäter brachten den Mann in ein Krankenhaus. Doch dort war er immer noch aggressiv und weigerte sich, die medizinische Hilfe anzunehmen. Er verließ die Klinik eigenständig, wurde aber kurz darauf von Bundespolizisten in der Nähe wieder gefasst.

Die Beamten ermitteln nun gegen den Deutschen. Im Spiel stehen die Vorwürfe der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden – zur Originalmeldung

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