Dresden: Sanierung des Weber-Museums startet im November
Das Carl-Maria-von-Weber-Museum in Dresden-Hosterwitz (Sachsen) ist seit dem Herbst 2024 geschlossen. Damals kam heraus, dass das Gebäude nicht mehr sicher war. Das ehemalige Winzerhaus aus dem Jahr 1665 hatte schwere Mängel an den tragenden Teilen. Besonders das Fachwerk im Obergeschoss, die Holzbalkendecken und der Dachstuhl waren in einem schlechten Zustand. Auch die Technik im Haus entsprach nicht mehr den heutigen Brandschutzregeln.
Nun gibt es erste gute Nachrichten: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz spendet 70.000 Euro für die Instandsetzung des Dachstuhls. Die Stadt Dresden steuert weitere 72.000 Euro aus eigenen Mitteln bei. Damit ist das Geld für den ersten Bauabschnitt zusammen. Den Scheck überreichte Christian Schreiber von der Stiftung am Donnerstag, 30. Juli 2026, an Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und Museumsleiterin Dr. Romy Donath.
Die Handwerker können nun loslegen. Die Arbeiten am Dach sollen im November 2026 beginnen und bis zum ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Das ist aber erst der Anfang einer riesigen Baustelle. Insgesamt plant die Stadt Dresden Kosten von rund 4,2 Millionen Euro. Neben dem Dach müssen auch die Fassade, die Fenster und die Türen saniert werden. Zudem wird die gesamte Haustechnik erneuert und das Gebäude barrierefrei gemacht.
Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, bekommt das Museum eine komplett neue Dauerausstellung mit moderner Technik. Die Stadt hofft, dass die Türen im Jahr 2030 wieder für Besucher geöffnet werden können. Die Planung liegt in den Händen des Architekturbüros Alexander Poetzsch aus Dresden. Ein Teil der Kosten wird bereits durch Fördermittel des Bundes gedeckt. Für die restlichen Summen werden weiterhin Spenden gesammelt.
Quelle: Dresden – zur Originalmeldung