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Mainz: Drogenfahrt und betrunkener Unfallflüchtling

Bei Verkehrskontrollen in Mainz landeten zwei Männer in den Ermittlungen. Einer stand unter Kokaineinfluss, der andere verursachte einen Unfall und floh zu Fuß.

Die Polizei in Mainz (Rheinland-Pfalz) war am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch auf großer Jagd nach Fahrern, die nicht fit hinter dem Steuer saßen. Die Beamten hatten mehrere Kontrollstellen aufgebaut. So wurde zwischen 18 und 19 Uhr in der Mombacher Straße kontrolliert, später, von 22 bis 23 Uhr, am Europakreisel in der Saarstraße. Schon am Vortag hatten die Polizisten in der Oberen Kreuzstraße in Mainz-Mombach Fahrzeuge gestoppt.

Bei den meisten Fahrern gab es keine großen Probleme. Hier fehlten mal die Papiere oder das Auto hatte kleine technische Mängel.

Am Europakreisel hielt die Polizei dann einen 31-jährigen Mann in einem Kleintransporter an. Bei der Kontrolle kam heraus, dass der Fahrer Kokain genommen hatte. Die Beamten nahmen ihm eine Blutprobe ab. Jetzt muss der Mann mit einem Ermittlungsverfahren rechnen.

Fast zeitgleich passierte gegen 22 Uhr in der Pariser Straße in Nieder-Olm ein Unfall. Ein 33-jähriger Autofahrer krachte mit seinem Wagen zusammen. Das Auto war danach nicht mehr fahrbereit. Anstatt zu helfen oder die Polizei zu rufen, stieg der Mann aus und floh zu Fuß vom Unfallort.

Die Polizei konnte den Fahrer jedoch schnell ausfindig machen. Als die Beamten ihn überprüften, stellte sich heraus, dass er massiv getrunken hatte. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Auch gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

Ob und inwieweit sich die beiden Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Mainz – zur Originalmeldung

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