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Mainz: Mann mit Eisenknüppel und Messern am Bahnhof

Ein 60-Jähriger belästigte Reisende am Mainzer Hauptbahnhof. Bei einer Kontrolle fanden Polizisten eine gefährliche Sammlung an Waffen in seinem Rucksack.

Am 9. August 2026 kam es am Hauptbahnhof in Mainz (Rheinland-Pfalz) zu einem Polizeieinsatz. Auf Bahnsteig 1 fiel einer Streife der Bundespolizei ein 60-jähriger Mann auf. Er war dort sehr aggressiv und belästigte die Menschen, die gerade ihre Züge erwarteten oder ausstiegen.

Als die Beamten den Mann kontrollierten, kam schnell heraus, dass er bereits polizeilich bekannt war. Gegen ihn liefen insgesamt vier Aufenthaltsermittlungen. Drei davon betrafen das Erschleichen von Leistungen, eine weitere ging um einen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Bei der Durchsuchung stellten die Polizisten fest, dass der Mann einen Eisenknüppel bei sich trug. Da er sich auch gegenüber den Beamten weiterhin aggressiv verhielt, nahmen sie ihn mit auf die Dienststelle. Dort durchsuchten sie seinen Rucksack und fanden darin eine ganze Reihe von Messern: ein Skalpell, zwei Teppichmesser, ein Multitool, ein Brotmesser und eine einzelne Teppichmesserklinge.

Die Polizei nahm die Messer und den Eisenknüppel als Beweismittel an sich. Der Mann wurde danach wieder auf freien Fuß gesetzt, bekam aber einen Platzverweis. Er darf den Hauptbahnhof Mainz daher nicht mehr betreten.

Jetzt prüft die Polizei den Verstoß gegen das Waffengesetz. Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern – zur Originalmeldung

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