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Märkischer Kreis testet Kinder spielerisch in Kitas

Copyright und Urheber siehe Märkischer Kreis

Ab Ende August prüft der Kinder- und Jugendärztliche Dienst, ob die Kleinen bereit für die Schule sind. Das Screening findet direkt in den Kindertagesstätten statt.

Ab Ende August geht der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Märkischen Kreises (Nordrhein-Westfalen) wieder in die Kindertagesstätten. Ziel ist ein sogenanntes Entwicklungsscreening. Dabei geht es vor allem um Kinder, die noch zwei Jahre Zeit haben, bis sie in die Schule kommen.

Eine medizinische Assistenz besucht die Kita nach einer vorherigen Anmeldung. In der gewohnten Umgebung der Kinder werden kleine Aufgaben gestellt. Dabei wird geschaut, wie es mit der Sprache und der Wahrnehmung steht. Auch die Grob- und Feinmotorik werden spielerisch getestet. Da die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung bleiben, ist der Stress gering und der normale Vormittag im Kindergarten wird nur kurz unterbrochen.

Das Angebot ist freiwillig. Die Eltern müssen vorher zustimmen, damit ihr Kind teilnehmen kann. Die Fachleute wollen so frühzeitig erkennen, ob ein Kind vielleicht Entwicklungsverzögerungen oder gesundheitliche Probleme hat. Wenn etwas auffällt, werden die Eltern beraten. So können die Kinder gezielt gefördert werden und bekommen schnell die richtige Therapie oder Diagnose. Das soll helfen, dass der spätere Wechsel von der Kita in die Schule gut klappt.

Familien, deren Kinder in den passenden Jahrgang fallen, bekommen rechtzeitig Informationen über ihre jeweilige Kindertagesstätte. Weitere Details gibt es unter dem Link https://t1p.de/5tjx0 oder bei Ursula Erkens unter der Telefonnummer 02351 966 6149.

Quelle: Märkischer Kreis – zur Originalmeldung

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