Märkischer Kreis: Polizei jagt Raser an vielen Stellen
In Lüdenscheid (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) war die Polizei an zwei verschiedenen Stellen im Einsatz. Zuerst stand ein Radarwagen am Honseler Bruch. Zwischen 12.20 Uhr und 15.05 Uhr fuhren dort 281 Autos vorbei. 28 Fahrer hielten sich nicht an das Tempolimit. Der Schnellste raste mit 50 km/h durch die 30er-Zone.
Kurz darauf, ab 15.25 Uhr, wechselten die Beamten an die Lennestraße. Bis 17.50 Uhr wurden dort deutlich mehr Fahrzeuge erfasst. Von 1163 Autos waren 37 zu schnell. Ein Wagen mit MK-Kennzeichen fiel besonders auf: Er fuhr mit 80 km/h, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind.
Auch in Neuenrade (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) gab es am Mittwoch eine Kontrolle. Von 8.15 Uhr bis 12.30 Uhr nutzten die Polizisten am Drostenfeld die sogenannte ESO-Technik. Von 378 gemessenen Fahrzeugen waren 42 zu schnell. Das Ergebnis: 37 Fahrer müssen ein Verwarngeld zahlen, gegen fünf weitere wurde Anzeige erstattet. Ein Auto mit MK-Kennzeichen war hier der Spitzenreiter und wurde innerorts mit 78 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen.
In Iserlohn (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) gab es insgesamt drei Messstellen. Am Caller Weg passierten zwischen 11.50 Uhr und 13.15 Uhr 85 Autos das Radar. Sechs Fahrer zahlen nun ein Verwarngeld, zwei bekommen eine Anzeige. Der Schnellste fuhr mit 54 km/h in einer 30er-Zone.
Zwischen 14.30 Uhr und 16.35 Uhr kontrollierte die Polizei dann am Echelnteichweg. Hier wurden 155 Fahrzeuge registriert. 16 Fahrer müssen ein Verwarngeld zahlen, Fahrverbote gab es hier jedoch nicht. Ein Auto aus Hamm (HAM) war mit 47 km/h bei erlaubten 30 km/h der Schnellste des Tages an diesem Ort.
Die letzte Messung lief am Mittwoch von 17.10 Uhr bis 18.15 Uhr an der Leckingser Straße. Von 101 Autos waren sechs zu schnell. Alle sechs müssen ein Verwarngeld zahlen. Der Höchstwert lag hier bei 44 km/h in einer 30er-Zone.
Die Polizei sagt, dass zu hohe Geschwindigkeiten immer noch eine der Hauptursachen für Unfälle sind. Deshalb werden die Kontrollen auch in Zukunft konsequent weitergeführt.
Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis – zur Originalmeldung