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Märkischer Kreis kämpft gegen Hacker und verbessert Mobilfunk

Copyright und Urheber siehe Märkischer Kreis

Die IT-Sicherheit im Kreishaus steht unter Druck, während die Mobilfunkmessungen gute Nachrichten bringen. Der Kreis will sich besser gegen Cyberangriffe wappnen.

Im Lüdenscheider Kreishaus (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) hat sich der Ausschuss für Digitalisierung und E-Government getroffen. Im Mittelpunkt stand die Sicherheit der Computer und Netzwerke. Sören Hendrich, der für die Informationssicherheit zuständig ist, warnte vor der Lage. Deutschland ist ein beliebtes Ziel für Spione und Internetkriminelle. Besonders Behörden werden oft angegriffen.

Das Problem ist die schiere Menge an neuen Viren. Jeden Tag kommen im Schnitt 280.000 neue Varianten dazu. Da kommen normale Schutzprogramme kaum noch hinterher. Zudem suchen Hacker gezielt nach Lücken in Webseiten und Online-Portalen. Der Märkischer Kreis bekommt täglich ein bis zwei Warnungen über den Kommunalen Warn- und Informationsdienst, damit er seine Systeme absichern kann.

Für das Jahr 2025 hat der Kreis laut Hendrich seine Hausaufgaben gemacht und ist gut aufgestellt. Schwieriger sieht es in der gesamten Region Südwestfalen-IT aus. Dort arbeiten 67 Gemeinden und fünf Kreise zusammen, aber die Sicherheit ist überall unterschiedlich. Ziel ist es nun, für alle die gleichen hohen Standards einzuführen.

Für die Jahre 2026 und 2027 gibt es klare Pläne. Der Kreis will ein Notfallhandbuch fertigstellen und den Fernzugriff auf die Server verbessern. Das ist vor allem für Mitarbeiter im Home-Office wichtig. Außerdem sollen die Server intern und extern auf Sicherheitslücken geprüft werden.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wurde besprochen. Der Kreis nimmt an der Initiative „Marktplatz der KI-Möglichkeiten“ teil. Das ist eine Art Liste, in der steht, welche KI-Systeme die Verwaltung nutzt. So soll alles transparent bleiben. Der Chatbot „EMKA“ von der Webseite des Kreises soll bald in diese Datenbank eingetragen werden.

Positive Nachrichten gibt es beim Handyempfang. Zwischen dem 17. Juni und dem 8. Juli gab es eine große Mobilfunkmessung. Der Märkischer Kreis war in ganz Nordrhein-Westfalen an der Spitze, weil fast eine halbe Million Messpunkte gemeldet wurden. Die Ergebnisse sind gut: Auf 85 Prozent der Fläche gibt es 5G-Empfang. Nur auf 0,3 Prozent der Fläche gibt es gar keinen Empfang.

Quelle: Märkischer Kreis – zur Originalmeldung

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