Märkischer Kreis: Experten diskutieren über bessere Pflege-Netzwerke
Unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ kam es im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) zu einem sogenannten Impulsfrühstück. In der neuen Stadtbibliothek in Menden trafen sich etwa 80 Menschen aus verschiedenen Bereichen. Dabei waren Leute aus der Pflege, der Gesundheitsversorgung und der Kommunalverwaltung dabei. Auch Fachkräfte aus der Demenzarbeit sowie aus Hospizen und der Palliativarbeit nahmen an dem Treffen teil.
Im Kern ging es darum, wie man die Pflege und Gesundheit im Kreis zukunftsfähig machen kann. Die Teilnehmer waren sich einig: Nur wenn man Erfahrungen austauscht, gemeinsam Ideen entwickelt und Ressourcen bündelt, lassen sich die Versorgungsstrukturen dauerhaft verbessern. Es gibt im Kreis bereits Netzwerke, die gut funktionieren und zeigen, dass eine enge Zusammenarbeit hilft.
Als praktisches Beispiel berichteten Meryem Yilmaz von der Gemeinde Herscheid und Katja Gerecht aus der Stadt Plettenberg über ihr gemeinsames Pflege- und Gesundheitsnetzwerk. Sie zeigten auf, welche Projekte bereits erfolgreich waren und wie man solche Netzwerke überhaupt aufbaut. Das Thema sorgte für eine lebhafte Diskussion und viele Fragen unter den Anwesenden. Viele Kommunen und Helfer zeigten sich motiviert, in Zukunft mehr Zeit und Energie in solche Kooperationen zu stecken. Beim anschließenden Gespräch wurden bereits erste neue Kontakte geknüpft.
Der Märkische Kreis unterstützt diesen Prozess weiterhin und bietet Hilfe beim Aufbau neuer Netzwerke an. Wer Interesse an einer Zusammenarbeit hat, kann sich per E-Mail an die Pflege- und Gesundheitsplanung des Kreises wenden. Die Adresse lautet: [email protected].