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Lünen bereitet sich gemeinsam auf Vegetationsbrände vor

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Die Feuerwehr und lokale Landwirte planen in Lünen, wie sie Wald- und Grasbrände gemeinsam bekämpfen können.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg hat sich auf dem Hof Brügemann in Brambauer (Lünen, Kreis Unna) mit Experten getroffen. Dabei ging es darum, wie die Stadt auf Brände in Wäldern oder auf Feldern reagieren kann. Zwar ist die Gefahr in Lünen momentan eher gering, aber die Stadt will vorbereitet sein. Wenn es brennt, müssen die Feuerwehr und die Landwirte schnell und ohne Probleme zusammenarbeiten.

Die Feuerwehr Lünen hat dafür bereits im Frühjahr 2025 ein Konzept eingeführt. Die Einsatzkräfte prüfen nun täglich, wie hoch die Gefahr für Wald- und Graslandbrände ist. Außerdem gibt es eine spezielle Schutzausrüstung und Einheiten, die genau auf diese Art von Bränden trainiert sind.

Das Material ist bereit: Die Berufsfeuerwehr kann sofort 13.000 Liter Löschwasser mitbringen. Die Freiwillige Feuerwehr steuert einen Fachzug mit fünf Fahrzeugen und weiteren 10.500 Litern Wasser bei. Einige dieser Wagen können auch im Gelände fahren. Für die Suche aus der Luft gibt es Drohnen mit Wärmebildkameras. Zudem arbeitet die Feuerwehr eng mit dem Regionalforstamt zusammen.

Eine große Hilfe sind dabei die Landwirte vor Ort. Über das Portal „Red Farmer“ können sie zum Beispiel beim Transport von Löschwasser helfen. Mit ihren Maschinen können sie zudem Brandschutzstreifen anlegen. Dabei wird die brennbare Gras- oder Stoppelschicht aufgebrochen, damit sich das Feuer nicht so schnell ausbreiten kann.

Besonders gefährdet sind laut Stadtverwaltung die Wälder im Norden an der Grenze zu Cappenberg. Auch Abraumhalden in Horstmar, Lünen-Süd und auf Victoria sowie die Lippe-Auen, Bahntrassen und Brachflächen gelten als riskante Zonen.

An dem Treffen nahmen neben der Bürgermeisterin Tim Kewitz von der Feuerwehr sowie die Landwirte Hendrik Brügemann, Malte Voerste, Maximilian Grosse-Herrenthey und Enno Eilers teil.

Quelle: Lünen – zur Originalmeldung

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