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Lüneburg und Hamburg: Großes Drogennetzwerk zerschlagen

Die Polizei hat einen internationalen Ring aus Lieferanten und Dealern hochgenommen. Dabei ging es um Tonnen von Kokain und Millionenwerte bei Cannabis.

Die Ermittler der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg (Niedersachsen) waren seit Oktober 2024 einer Spur aus Drogen und Geld hinterher. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Stade suchten sie nach den Hintermännern eines komplexen Netzwerks. Die Gruppe agierte international und hatte ein eingespieltes System aus Lieferanten, Vermittlern und Käufern aufgebaut.

Die Mengen, die die Ermittler aufdeckten, sind gewaltig. Die Beschuldigten versuchten, rund vier Tonnen Kokain aus Südamerika nach Europa zu schmuggeln. Außerdem betrieben sie zwei professionelle Cannabis-Plantagen in Innenräumen. Eine dieser Plantagen befand sich in Hamburg, die andere im Landkreis Lüneburg. Dort züchteten sie mehr als 500 Kilogramm Cannabis. Der Wert der Pflanzen liegt bei mindestens zwei Millionen Euro.

Am heutigen Tag schlug die Polizei zu. Die Beamten vollstreckten acht Durchsuchungsbeschlüsse. Sie suchten private Wohnungen sowie vier Gewerbeobjekte in Hamburg und Lüneburg ab. Dabei fanden sie wichtige Beweismittel. Gleichzeitig sicherte die Polizei Vermögenswerte in Höhe von 2,1 Millionen Euro.

Der Hauptbeschuldigte wurde festgenommen. Die Polizei führte ihn zum Amtsgericht Stade vor, wo der Haftrichter den Haftbefehl verkündete. Der Mann sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Ob und inwieweit sich weitere Beteiligte strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Zentrale Kriminalinspektion Lüneburg – zur Originalmeldung

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