Lüneburg plant Kurpark mit Hilfe von Bürgern
In Lüneburg (Niedersachsen) wird über die Zukunft des Kurparks diskutiert. Damit die Stadt nicht allein entscheidet, gibt es in diesem Jahr einen Bürgerrat. Am Samstag, den 15. August 2026, trafen sich die Teilnehmer zum ersten Mal im Huldigungssaal. Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch begrüßte die Gruppe und betonte, wie wichtig der Park für die Menschen in der Stadt sei.
Insgesamt 30 Menschen sitzen in diesem Rat. Sie wurden per Zufall ausgewählt, damit die Gruppe einen guten Querschnitt durch die Bevölkerung ergibt. Zuvor hatte die Stadt 600 Leute angefragt, wovon etwa 50 zugesagt hatten. Aus diesen wurde dann die endgültige Gruppe verlost.
Besonders zwei Bereiche stehen im Mittelpunkt der Planung: die Konzertmuschel und die alte Minigolfanlage. Die Teilnehmer sollen Ideen entwickeln, wie man diese Orte modernisieren kann, ohne dass der historische Charme des Parks verloren geht.
Beim ersten Treffen haben sich die Leute erst einmal kennengelernt und über ihre Aufgaben gesprochen. Es gab bereits eine erste Sammlung von Ideen. Insgesamt wird sich die Gruppe sechs Mal treffen. Die weiteren Termine finden zwischen September und Anfang November statt. Dabei wird man nicht nur in Räumen sitzen, sondern auch direkt im Kurpark und in der Musikschule zusammenkommen.
Das Thema Kurpark wurde nicht willkürlich gewählt. Anfang des Jahres konnte jeder Vorschläge einreichen. Eine Arbeitsgruppe hatte dann drei Themen zur Auswahl gestellt: den Kurpark, mehr Grün in Lüneburg und die Gestaltung des Platzes Am Sande. Im Mai 2026 entschied sich der Stadtrat schließlich für den Kurpark. Bis November 2026 wird der Bürgerrat nun an den Plänen arbeiten.
Quelle: Lüneburg – zur Originalmeldung