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Lüneburg feiert Jubiläen der Bundeswehr und Niederlande

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Auf dem Marktplatz und im Rathaus gab es einen großen Festakt. Die Stadt und die Armee feierten Jubiläen, verabschiedeten Soldaten in den Kosovo und begrüßten Gäste aus den Niederlanden.

In Lüneburg (Niedersachsen) herrschte am 21. August eine besondere Stimmung. Auf dem Marktplatz versammelten sich zahlreiche Freunde und Verwandte zu einem großen Appell. Im Mittelpunkt stand das Aufklärungslehrbataillon 3, das seit 70 Jahren am Standort Lüneburg stationiert ist.

Ein wichtiger Moment für viele junge Menschen war das feierliche Gelöbnis. 95 Rekrutinnen und Rekruten, die ihren Dienst im April oder Juli 2026 begonnen haben, schworen auf ihre Pflicht. Gleichzeitig wurde Abschied genommen: Rund 150 Soldatinnen und Soldaten brachen für einen Auslandseinsatz in den Kosovo auf.

Nach dem Appell ging es in den Fürstensaal des Rathauses. Dort wurde die 60-jährige Partnerschaft mit dem niederländischen Joint ISTAR Command gefeiert. Eine Delegation unter der Leitung von Colonel Hans van Dahlen war angereist. Die Zusammenarbeit zwischen Lüneburg und den niederländischen Streitkräften gilt als eine der längsten und engsten innerhalb der NATO. Um die Verbindung zu besiegeln, wurde eine neue Partnerschaftsurkunde unterschrieben.

Auch die Stadtverwaltung wurde geehrt. Oberstleutnant Jochen-Andreas Moos verlieh Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch die Ehrennadel des Aufklärungslehrbataillons 3. Diese Auszeichnung gibt es nur an Menschen, die sich besonders für das Bataillon eingesetzt haben. Zum Abschluss trugen sich Generalleutnant Dr. Christian Freuding, Oberstleutnant Moos und Colonel van Dahlen in das Goldene Buch der Stadt ein.

Für die Zukunft gibt es große Pläne für den Standort. In den nächsten fünf Jahren soll Lüneburg wachsen. Die Heeresflugabwehrtruppe wird hier wieder aufgebaut. Das bedeutet, dass bis zu 2.000 weitere Soldaten und zivile Mitarbeiter in die Stadt kommen könnten.

Quelle: Lüneburg – zur Originalmeldung

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