Lüneburg: Drogenfund in Gaststätte und Wohnung
Die Polizei in Lüneburg (Niedersachsen) hat am Abend des 19. August 2026 eine größere Aktion gegen den Drogenhandel gestartet. Im Zentrum standen eine Gaststätte im Stadtgebiet und die Wohnung direkt darüber. Die Beamten vermuteten, dass in diesen Räumen Drogen gelagert und verkauft wurden.
Als die Kräfte des zentralen Kriminaldienstes und der Verfügungseinheit zuschlugen, versuchte ein 31-jähriger Mann zu fliehen. Die Polizisten konnten ihn jedoch schnell stoppen und festnehmen. In der Kneipe, der Wohnung darüber sowie in der eigenen Wohnung des 31-Jährigen suchten die Beamten alles gründlich ab.
Die Beute war beachtlich: Die Polizei fand mehrere Hundert Gramm Marihuana, Kokain und Ketamin. Neben den Drogen beschlagnahmten die Beamten auch Handys und Bargeld. Das Geld war in kleinen Scheinen und Münzen vorhanden, wie es typisch für den Drogenhandel ist.
Insgesamt wurden zwei Männer vorläufig festgenommen: der 31-Jährige und der Mieter der Wohnung über der Gaststätte. Beide sind keine Unbekannten bei der Polizei. Sie sind schon öfter wegen Drogenvergehen aufgefallen und teilweise auch schon verurteilt worden.
Nach einer Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg wurde der 31-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Mieter der Wohnung sitzt hingegen weiterhin in der Zelle. Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen – zur Originalmeldung