Lüneburg behält Titel als Fairtrade-Stadt
Lüneburg (Niedersachsen) bleibt offiziell eine Fairtrade-Stadt. Die Verantwortlichen der Fairtrade-Towns-Kampagne haben die Entscheidung nun bekannt gegeben. Damit wird die Auszeichnung, die die Stadt bereits seit 2012 trägt, erneut verlängert. Die Stadt hatte sich im Juli dieses Jahres erneut beworben, um zu zeigen, dass sie sich weiterhin für faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine nachhaltige Produktion von Waren einsetzt.
Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch betont, dass dieser Erfolg nicht allein an der Verwaltung liege. Vielmehr hätten sich Menschen in Schulen, Vereinen, Kirchengemeinden und Unternehmen im Alltag für den fairen Handel eingesetzt und ihn für andere sichtbar gemacht.
Jetzt folgt die praktische Umsetzung: Vom 11. bis 25. September 2026 findet bundesweit die sogenannte Faire Woche statt. Das ist die größte Aktionswoche Deutschlands zum Thema fairen Handel. Auch in Lüneburg sollen verschiedene Projekte gezeigt werden, die für globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum stehen. Die Stadt lädt deshalb alle Interessierten, Vereine und Firmen dazu ein, eigene Aktionen zu planen. Wer mitmachen will, kann seine Veranstaltung unter www.faire-woche.de anmelden.
Ein konkreter Termin steht bereits fest: Am Donnerstag, den 24. September, trifft sich die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town. Das offene Treffen findet von 18 bis 19.30 Uhr im Dialograum in der Grapengießerstraße 47 statt. Jeder, der Interesse an dem Thema hat, kann dort vorbeikommen.
Wer wissen möchte, welche Cafés, Restaurants oder Läden in Lüneburg bereits Fairtrade-Produkte oder ökologische Waren anbieten, kann im sogenannten „WELTbewussten Stadtplan“ nachsehen. Lüneburg ist damit Teil eines großen Netzwerks mit über 940 Städten in Deutschland und insgesamt mehr als 2.000 Städten weltweit in 36 Ländern.
Quelle: Lüneburg – zur Originalmeldung