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Lüneburg baut neuen Kunstrasenplatz in Kaltenmoor

Copyright und Urheber siehe Lüneburg

Auf dem Sportgelände der Lüneburger SV gibt es bald moderne Plätze. Die Stadt hat grünes Licht für die Beantragung von Fördergeldern bekommen.

Im Stadtteil Kaltenmoor (Lüneburg, Niedersachsen) wird der Sportplatz der Lüneburger SV modernisiert. Ein Bauschild steht bereits auf dem Gelände und zeigt, dass es jetzt richtig losgeht. Der Stadtrat hat am 20. August einstimmig entschieden, dass die Verwaltung die nötigen Anträge für die Fördergelder stellen soll.

Insgesamt kostet das Projekt 1,6 Millionen Euro. Ein großer Teil kommt vom Bund: 675.000 Euro fließen aus einem Programm zur Sanierung von Sportstätten. Das ist ein Erfolg, denn es gab landesweit 3600 Bewerbungen, aber nur 313 Projekte wurden ausgewählt. Zusätzlich gibt es 625.000 Euro vom Land aus dem Pakt für Kommunalinvestitionen. Die Stadt Lüneburg muss also nur 300.000 Euro selbst bezahlen.

Geplant ist ein großer Kunstrasenplatz für Spiele und Training. Er wird 105 mal 68 Meter groß sein und damit genau den Maßen des DFB entsprechen. Außerdem wird ein kleineres Feld für die F-Jugend gebaut, das 40 mal 22 Meter misst. Damit die Anlage komplett ist, kommen Flutlicht, Ballfangzäune, eine Stehtribüne, eine Auswechselbank und neue Wege hinzu.

Bei den Materialien setzt die Stadt auf Umweltfreundlichkeit. Der Kunstrasen besteht aus einem Kunststoff, den man später zu 100 Prozent recyceln kann. Statt des üblichen Plastikgranulats soll unter dem Rasen Sand oder ein organisches Material liegen.

Die ersten Arbeiten starten bereits in der nächsten Woche. Die Firma AGL kümmert sich dann um die Regenwasserkanäle, die unter dem Sportplatz verlaufen. Sobald der offizielle Bescheid über die Fördergelder da ist, kann die Stadt den Bau des Platzes offiziell ausschreiben.

Quelle: Lüneburg – zur Originalmeldung

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