Lüdenscheid: Turnhallen am Tinsberg und Zepp bald wieder offen
In Lüdenscheid (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet, damit der Sport zum Schulstart wieder läuft. An der Turnhalle Tinsberg ist das alte Dach bereits in der Vorwoche entfernt worden. Seit Mittwoch, dem 15. Juli, setzen Kräne nun tonnenschwere Stahlträger auf das Betonskelett der Halle. In den nächsten drei bis vier Tagen wird das Tragwerk fertiggestellt, bevor Trapezbleche und der restliche Dachaufbau folgen. Bis Mitte August soll das Dach stehen.
Parallel dazu wird im Inneren der Halle Tinsberg gearbeitet. Es werden Deckenleuchten angebracht und Arbeiten am Trockenbau und an der Elektrik erledigt. In den letzten zweieinhalb Wochen der Sommerferien folgen dann noch die Malerarbeiten, neue Deckenstrahlheizungen sowie die Erneuerung der Trinkwasseranlage und der Umkleiden. Dirk Breite von der zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt erklärte, dass man die Chance nutzt, jetzt auch Dinge zu reparieren, die eigentlich erst in den nächsten Jahren anstünden.
Die Übergabe der Halle an die Grundschule Tinsberg ist für den 1. September geplant. Damit ist die Halle nach einer Sperrung von knapp zehn Monaten wieder bereit für den Schul- und Vereinssport. Ein kleiner Haken bleibt: Einige fest installierte Sportgeräte fehlen zunächst, da die Lieferanten in den Ferien ausgebucht sind. Diese Geräte sollen dann in den Herbstferien eingebaut werden.
Auch die Sporthalle des Zeppelin-Gymnasiums soll Anfang September wieder freigegeben werden. Das Dachtragewerk ist hier bereits fertig. Aktuell wird noch an der Elektrik, der Beleuchtung und der Technik gearbeitet. Zudem bekommt die Dreifachturnhalle neue Fenster, Trennvorhänge, Sportgeräte und ein neues Heizsystem mit Deckenstrahlplatten.
Beide Hallen mussten gesperrt werden, nachdem bei Prüfungen schwere Schäden an den Dächern entdeckt worden waren. Die Halle am Zeppelin-Gymnasium war seit Oktober 2025 zu, die am Tinsberg seit November 2025.
Sobald diese beiden Hallen wieder offen sind, geht die Stadt die nächste Baustelle an: Die Sporthalle am Stadtpark muss ebenfalls saniert werden, da auch dort das Dach Schäden aufweist. Eine sofortige Sperrung war hier jedoch nicht nötig. Die Arbeiten am Stadtpark sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Ausweichmöglichkeiten für den Sport sind bereits organisiert. Ein genauer Zeitplan steht noch nicht fest.