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Lüdenscheid: 300 Fachkräfte beim zweiten Förderschultag

Copyright und Urheber siehe Märkischer Kreis

Unter dem Motto „Gemeinsam stärker 2.0“ trafen sich hunderte Lehrer und Betreuer aus dem Märkischen Kreis, um sich über neue pädagogische Ansätze auszutauschen.

Am 31. August kamen rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Schule an der Höh in Lüdenscheid (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) zusammen. Das Schulamt organisierte dort den zweiten pädagogischen Förderschultag für die Förderschulen der Region. Ziel war es, dass die Beschäftigten aus ihrem eigenen Schulalltag heraustreten, neue Kontakte knüpfen und frische Ideen für ihre Arbeit mitnehmen.

Landrat Ralf Schwarzkopf begrüßte die Anwesenden und lobte das große Engagement der Lehrerkollegien und Schulleitungen. Er betonte, dass die Arbeit an Förderschulen sehr anspruchsvoll sei und es deshalb wichtig sei, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

Das Programm war in zwei verschiedene Vortragsreihen aufgeteilt. In der ersten Gruppe ging es unter anderem um das Gesundheitsmanagement im Schulalltag und die sogenannte „Neue Autorität“. Dabei wurde besprochen, wie eine professionelle Haltung und Transparenz im Umgang mit Schülern helfen. In der zweiten Reihe stand das Thema Schulabsentismus im Fokus. Ein Experte aus der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Lüdenscheid erklärte, warum Kinder die Schule meiden und wie man ihnen helfen kann, wieder zurückzukehren. Zudem wurde das Lüdenscheider Modell „KoopASSIST“ vorgestellt, das eine koordinierte Unterstützung für betroffene Schüler bietet.

Nach den Vorträgen gab es insgesamt 26 verschiedene Workshops. Die Themen waren breit gefächert: Es ging um den Umgang mit AD(H)S im Unterricht, den Schutz vor sexualisierter Gewalt, digitales Lernen und die berufliche Orientierung der Schüler. Auch Themen wie Schulseelsorge, Gebärdensprache und Naturerfahrungen waren Teil des Angebots.

Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz. Schulaufsichtsbeamtin Tanja Tschöke erklärte, dass die Vernetzung über die einzelne Schule hinaus wichtig sei und man diesen Weg auch in Zukunft weitergehen wolle. Der Tag diente dazu, die Zusammenarbeit zwischen den Förderschulen im gesamten Kreis zu stärken.

Quelle: Märkischer Kreis – zur Originalmeldung

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